
„Wahrscheinlich guckt wieder kein Schwein“, heißt es in einem legendären Cartoon von F.K. Waechter – und manchmal in den vergangenen zehn Jahren waren wir uns nicht ganz sicher, ob in Tangermünde jemand bemerkt, dass wir neben einem persönlichen Hobby, einer erhofften Altersversorgung und einem ziemlich robusten Investment unter anderem auch Häuser in der historischen Altstadt vor dem Verfall retteten.
Seit gestern wissen wir ganz sicher: Doch, es guckt jemand. Die Tangermünder Stadtstiftung – ein enthusiastisches Grüppchen engagierter Altstadtretter/innen – vergibt nämlich neuerdings einmal im Jahr einen Award für die gelungenste Sanierung eines historischen Objektes, und den diesjährigen Award bekam unser SCHROTKONTOR. Wer künftig in dem seit 2016 nach jahrzehntelangem Leerstand wieder bewohnbaren Haus nächtigt, wird bald durch die gestern verliehene Edelstahlplakette informiert: Hier wurde vorbildhaft eine Ruine zum Schmuckstück gemacht. (Fotos: Bernd Hoppe)
Umtriebige Kraft in der Stadtstiftung und begleitende Bauleiterin all unserer Häuser: Sybille Wilke aus Tangermünde (rechts)
Nominiert sind auch das Haus von Bernd Hoppe und Uli Deroni in der Marktstraße und die Töpferei am Neustädter Tor. Die Objekte werden, Ehre wem Ehre gebührt, ausführlich vorgestellt. Die Spannung steigt!
Schließlich zieht Stadtstiftungs-Gründervereinsvorstand Erik Weber den Namen aus dem Umschlag: Das Schrotkontor hat gewonnen! Wir klettern auf die Bühne. 500 Zuschauerinnen sind wegen des Benefizkonzerts von „Get Up“ und „Vehikel“ gekommen; wir füllen die Umbaupause mit Applaus.
Christine Pfaff, stellvertretende Vorsitzende, überreicht die honorige Plakette. Nein, die Anbringung muss nicht ausufernd beim Denkmalschutz beantragt werden – die Genehmigung ist inklusive 😉
Die drei Medienvertreter sorgen für Blitzlichtgewitter. Drei Störche flattern im Hintergrund heimwärts. „Vehikel“ testet den Bass. Wir sind happy!
Heimweg durch die Altstadt von Tangermünde, einer Stadt, die wir lieben gelernt haben – und die heute abend ein gutes Stück dieser Liebe an uns zurück gegeben hat. Ganz herzlichen Dank!
Das Prachtstück nochmal in Nahaufnahme. Ausgezeichneter kann ein Haus in der alten Kaiserstadt nicht werden, wir sind stolz darauf.
Guten Tag,
auch wir haben einen Teil unseres Herzens in Tangermünde verloren und mieten so oft wie möglich bei Ihnen ein Haus oder eine Wohnung, um die Altstadt zu genießen.
Wir haben bisher das Schrot-Kontor und den Zollensteig kennengelernt.
Beide Häuser zeichnen sich durch ihren Erhalt, gepaart mit der individuellen Gestaltung der Räume aus. Liebevoll gestaltete Accessoires die zum Nachdenken anregen und man sich selbst die Frage stellt „wie kommt man denn darauf“! Die Paarung mit Moderne und Historischem ist bezeichnend und einfach hervorragend. Man spürt das Herzblut der Beteiligten, mit Detailverliebtheit zB. umhäkelter Türstopper, Retro-Lichtschalter, Fotographien. In dem Bild des Diebes versteckt sich die Ironie des Lebens. Wie gewonnen so zerronnen. Dem Betrachter ring es ein Lächeln ab. Das nur als Beispiel von vielen Überraschungen die man in den Häusern antrifft. Die nächte Einmietung, in freudiger Erwartung, findet im Birnenhof statt und wahrscheinlich auch nochmal zwischendurch.
Für die ständige Erreichbarkeit von Herrn Hoppe danken wir sehr. Er ist stets freundlich zugewandt, aber immer mit dem Fingerzeig was geht und was nicht geht.
Herzlichen Dank für die stets wiederkehrenden positiven Eindrücke.Fam. Dittwald/Rothe und Lotte
Liebe Familie Rothe/Dittwald,
herzlichen Dank für den Beitrag zu unseren Tangermünder Häusern und die liebenswerte Würdigung der Details und schön, dass Sie immer wieder bei uns und in Tangermünde zu Gast sind und weitere Reisen planen. Ich erlaube mir, Ihren Beitrag in unser Gästebuch zum Schrot-Kontor zu übernehmen: https://tangermuendertage.de/empfehlungen/
Freundliche Grüße von Bernd Hoppe