Das „Haus zur Eselsbrücke“: Willkommen!

Auf den letzten Metern war es eben doch noch Stress, aber den hatten wir selbst verschuldet: Ostern, dachten wir, sollten die ersten Gäste kommen können, – und letztlich waren wir froh, dass nur zwei der drei Wohnungen vermietet waren und wir die dritte – die „Lady of the Lake“ nach dem ersten Passagierdampfer, der 1816 vor Tangermünde anlegte – noch ein paar Tage länger fertigstellen konnten. So fiel also erst am Ostersonntag um 21:00 Uhr die Klinke hinter uns ins Schloss (und es gibt eine Liste von Kleinstkram, der noch immer getan werden muss)… aber alles in allem sind wir FERTIG.

Farbkonzept und Möblierung haben sich in den letzten vier Wochen stark verändert; erst auf den Fotos von vorher und nachher wird das richtig klar. Wir haben viel Orange und Sandtöne durch kühleres Blau und Grau ersetzt (bei unserem Farbenhersteller Farrow & Ball klingt das poetischer; „Stiffkey Blue“war unsere Leitfarbe, in der im Birnenhof eine große Wand und in der Lady of the Lake die Türen und Sitzmöbel gestrichen wurden). Ein maritimer, luftiger Look sollte entstehen, kontrastiert nur durch die warmen Fußböden in Klinkerrot und Holz. Marti na Huchthausen hat unserem Lieblingsmaler Kubatzki alle Farbnamen auf jedes Stück Wand geschrieben, damit da nix schiefgeht 😉

Was braucht eine Ferienwohnung an Ausstattung für ein paar Tage, was wäre unnötiger Ballast? Das ist jedes Mal der Balanceakt. Neu ist diesmal kostenloses WLAN in jeder Wohnung; in ein paar tagen soll eine Webcam noch den aktuellen Blick auf Rosspforte und Fluss ins Internet funken. Dazu bald mehr. 

Kunst in den Häusern ist uns immer wichtig. Diesmal ist es viel Fotografie (von Heinrich Heidersberger, Marco van Duyvendijk, Volker Renner und Antje Kröger) – aber auch zwei große Lithographien von Stephan Balkenhol, eine Farbradierung von Dasha Shishkin  und ein Siebdruck von Pia Fries. In der Küche in der Brückenstube hängt ein charmanter Holzdruck von Annette Kierulf, und im Schlafzimmer des Birnenhofs finden sich vom Künstler Thomas Straub überdruckte Hans-Holbein-Fotokopien von Zeichnungen aus dem Jahr 1530. Die Büste des Karikaturisten und Zeichners Paul Simmel in unserem Weinkeller schuf der Bildhauer Peter P. Fechner 1931. Und oh: Zwei großformatige Fotos im Wohnzimmer der „Lady of the Lake“ fotografierte Martin Keune selbst. 

All das soll so aussehen und sich so anfühlen, wie wir selbst es gern hätten und gern bewohnen würden. Unsere Erfahrung ist: Wenn wir uns selbst inspiriert und heimisch fühlen – dann mögen auch sie, unsere Gäste, unsere Ferienhäuser und Wohnungen! Deshalb … Tusch und Schampus zum heutigen Ostermontag 2017: Und herzlich willkommen in unseren drei Ferienwohnungen im „Haus zur Eselsbrücke“!

 

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